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Zukunftsbausteine (Archiv)

Lichtstrahlen
© Christopher Burns

IT-Rechenzentrum I

Digitalisierung für die Medizin von Morgen

Die Digitalisierung ist ein zentraler Baustein für die Gestaltung zukunftsorientierter Gesundheitsversorgung, Forschung und Lehre. Eine moderne, gut ausgestattete IT-Infrastruktur schafft die Voraussetzung für die Umsetzung wichtiger strategischen Ziele. Zu diesen zählen der Aufbau einer digitalisierten Universitätsmedizin, die Beschleunigung der Translation und die Profilierung von regionalen und überregionalen Versorgungsnetzwerken.

Um die wachsenden Anforderungen an Rechenleistung in der Medizin sicherzustellen, wurde am Campus CCM ein standortübergreifendes neues IT-Rechenzentrum eingerichtet. Dieses ist Teil einer umfassenden Erneuerung der IT-Infrastruktur der Charité – um auch zukünftig Spitzenleistungen auf internationalem Niveau zu ermöglichen.

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Fakten zum IT-Rechenzentrum I

Fläche
215 m² Technik
Kosten
6,3 Mio. Euro
Fertigstellung
2020
Lokalisierung
Campus Charité Mitte
Stilisierte Serverhalle im Dunkeln
© Tanner Boriack

IT-Rechenzentrum II

Digitalisierung für die Medizin von Morgen

Die Digitalisierung ist ein zentraler Baustein für die Gestaltung der kommenden Dekaden der Gesundheitsversorgung, Forschung und Lehre. Eine moderne und gut ausgestattete IT-Infrastruktur bildet die Voraussetzung für die Umsetzung annährend aller unserer strategischen Ziele. Zu diesen zählen der Aufbau einer digitalisierten Universitätsmedizin, die Beschleunigung der Translation und die Profilierung von regionalen und überregionalen Versorgungsnetzwerken.

Um die rasant wachsenden kapazitativen Anforderungen an Rechenleistungen in der Medizin sicherzustellen, und um alte nicht mehr zeitgemäße Technik zu ersetzen, soll neben den IT-RZ I am CCM ein weiteres standortübergreifendes IT-Rechenzentrum II am CBF eingerichtet werden. Dieses ist Teil einer gesamthaften Erneuerung der IT-Infrastruktur der Charité um auch zukünftig Spitzenleistungen auf internationalem Niveau zu ermöglichen.

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Fakten zum IT-Rechenzentrum II

Fläche
1.150 m² NUF & Technik
Kosten
10 Mio. Euro
Fertigstellung
2023
Lokalisierung
Campus Benjamin Franklin
Biobank Fassade
Außenansicht © erchinger wurfbaum architekten / Werner Huthmacher 

Biobank

High-Tech in Holzbauweise

Zentrale Biobankstrukturen mit hochwertigen Bioproben und assoziierten medizinischen Informationen haben für die moderne biomedizinische Forschung einen hohen Stellenwert. Sie sind der Garant für zuverlässige und reproduzierbare Forschungsergebnisse. Die Tendenz in der Lagerungstechnik geht hierbei hin zu automatischer Kryolagerung, „klassische“ Lagerungstechniken in Stickstofftanks, 80° Kühlschranklagerung etc. haben gleichzeitig weiterhin Bestand.

Am Campus Virchow-Klinikum ist in Kooperation der Charité und des Berliner Institut für Gesundheitsforschung in der Charité (BIH@Charité) die gemeinsame Biobank mit einer Kapazität von mehr als zwei Millionen Proben entstanden. Sie ist deutschlandweit eines der ersten High-Tech Laborgebäude in Holzbauweise, wofür sowohl Bauzeit und Kosten als auch Nachhaltigkeitskriterien entscheidend waren. In der zweigeschossigen Einrichtung wird biologisches Probenmaterial mit der Zustimmung der Patienten und nach strengsten Datenschutzrichtlinien für die Forschung gewonnen, aufbereitet und gelagert. Die Proben und Daten dienen translationalen Forschungsprojekten zu Krankheitsursachen und fördern die Entwicklung neuartiger und zielgerichteter Therapien.

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Fakten zur Biobank

Fläche
890 m² NUF
Kosten
4 Mio. Euro
Fertigstellung
2016
Lokalisierung
Campus Virchow-Klinikum
Mit Pflanzen bewachsene moderne Hauswand
© Elifin Realty

Infrastruktur Süd

Menschen heilen – Klima schonen

Der städtebauliche Gesamtplan CVK sieht die Campuserneuerung und Erweiterung in den nächsten 30 Jahren vor. Hier sollen zukünftig noch mehr High-Tech-Gebäude für die Forschung und Krankenversorgung entstehen. Um die technischen Voraussetzungen zu schaffen, plant die Charité eine umfassende Erneuerung der technischen Infrastruktur. Ein erster Schritt ist die Ertüchtigung der technischen Infrastruktur Süd, so dass das Baufeld Süd mit dem neuen Deutschen Herzzentrum der Charité mit allen für die Spitzenmedizin notwendigen Medien wie Kälte, Wärme, Strom, IT Rechenkapazität, etc. versorgt werden kann. Außerdem kann durch die Einsatz zukunftsweisender Technologien und die Einbettung in eine Energie- und Mediengesamtstrategie ein großer Schritt Richtung CO2-neutraler Campus geschaffen werden. Hierbei werden die Medienversorgungssysteme erneuert und erweitert sowie die Versorgungstrassen neu strukturiert und verlegt. Ein Infrastrukturknoten wird Fläche für modernste technische Anlagen der Energie- und Kälteversorgung sowie Leitwarte und IT-Rechenzentrum und weitere bieten. Diese komplexe Aufgabe muss bei Wahrung des laufenden Betriebs der bestehenden erfolgen auf dem Campus.

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Fakten zur Infrastruktur Süd

Kosten
37,2 Mio. Euro
Fertigstellung
2024
Lokalisierung
Campus Virchow-Klinikum

CharitéCrossOver-Gebäude

Leuchtturm der Wissenschaft

Auf traditionsreichem Grund zwischen der historischen Kinderklinik und dem Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie entstand das neue Lehr- und Forschungszentrum der Medizinischen Fakultät „CharitéCrossOver (CCO)“. Das innovative Gebäude vereint erstmals wichtige Grundlagenfächer der Fakultät, das Exzellenzcluster NeuroCure sowie die Lehre, insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern des Medizinstudiums, unter einem Dach.

Das „CharitéCrossOver“ war das erste Projekt, das im Rahmen des „Masterplan Charité“ entstanden ist. Das CCO ist somit ein erster sichtbarer Baustein der Campuserneuerung am CCM.

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CCO Außenansicht
© Sweco / Werner Huthmacher
CCO Innenansicht mit hängenden Lampen
© Sweco / Werner Huthmacher

Fakten zum CCO

Fläche
1.360 m²
Kosten
86,2 Mio. Euro
Fertigstellung
2012
Lokalisierung
Campus Charité Mitte
Hubschrauberlandeplatz und Gebäudefassade im Hintergrund
Hubschrauberlandeplatz am CBF © Charité

Hubschrauber-Sonderlandeplatz

Am Campus Benjamin Franklin wurde es aufgrund geänderter luftrechtlicher Vorschriften erforderlich, den bestehenden Hubschrauber-Sonderlandeplatz in südlicher Richtung zu verschieben. Die Landefläche wurde über die Paul-Schwarz-Promenade und die Uferböschung des Teltowkanals hinaus erweitert. Damit wird sichergestellt, dass die An- und Abflüge der Hubschrauber gemäß den vorgeschriebenen Flugbetriebsverfahren durchgeführt werden können und somit eine Erhöhung der Flugsicherheit erreicht wird. Die zusätzlichen Parkplätze sind für Hubschrauber vorgesehen, die Medikamente oder ähnliches aus ganz Deutschland zum Klinikum nach Steglitz fliegen.

Mit dem Rettungshubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung, dem Rettungsfachpersonal sowie den Notärzten der Charité werden täglich Notfalleinsätze durchgeführt. „Christoph 31“ verzeichnete in den vergangenen Jahren teilweise mehr als 3.500 Einsätze pro Jahr.

Die neue aufgeständerte Plattform ist 63,70 m lang. Für Fußgänger wurde eine Wegeüberdachung entlang des Teltow Kanals errichtet. Im Hangar und im Haupthaus wurden zusätzliche Sozial- und Ruhebereiche für das Hubschrauber- und Hangarpersonal geschaffen.

Der während der Baumaßnahme nach Schönefeld umgezogene Rettungshubschrauber kehrte im Frühjahr 2020 an seinen alten Standort zurück.

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Fakten zum Hubschrauberlandeplatz

Kosten
5 Mio. Euro
Fertigstellung
2020
Lokalisierung
Campus Benjamin Franklin
Operationssaal
Neuer Hybrid-OP © Charité / Sabine Gudath

Sanierung der OP-Ebene
(Bauabschnitt 1 + 2)

Im Rahmen der Gesamtentwicklungsplanung erfolgend bereits umfangreiche Sanierung der Operationssäle am Campus Benjamin Franklin, die in ihrer Raumstruktur und ihrer gebäudetechnischen Ausstattung aus den sechziger Jahren stammten. Mit den Schrittweisen Sanierung der OP Ebene des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes werden die Voraussetzungen für die Medizin von Morgen am CBF geschaffen. In den effizienter und flexibler gestalteten OP Säle kann nun eine höhere Anzahl von Operationen stattfinden und innovative Operationsverfahren in den neue eingerichteten Hybrid-OPs durchgeführt werden. Die Sanierung der drei OP Quadranten erfolge in Abschnitten, bei laufenden Krankenhausbetrieb.

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Fakten zur Sanierung der OP-Ebene (1. + 2. Bauabschnitt)

Fläche
2.500 m²
Kosten
35 Mio. Euro
Fertigstellung
2023
Lokalisierung
Campus Benjamin Franklin
CCK Außenansicht Fassade
CCK Süd © Charité

Charité Campusklinik Süd (CCK Süd)

Die Baumaßnahme zur Sanierung von insgesamt 10 Pflegestationen (SPS I – III) ist die ersten tiefgreifenden Sanierungen der Bestandsstationen seit der Eröffnung des Universitätsklinikums im Jahr 1968. Ab 2020 werden die Pflegestationen im Bettenhaus II umfangreich saniert und dem heutigen Komfortstandard angepasst. So entstehen für die Patienten Ein- und Zwei-Bett-Zimmer mit modernen Multimediageräten und zugehörigen Bädern als Regelstandard. Zudem erfolgt die Erneuerung der technischen Infrastruktur auf der gesamten Station sowie die Vorrüstung für eine Digitalisierung in der Medizin. Darüber hinaus werden die Fassadenelemente im jeweiligen Stationsbereich überarbeitet. Die Erneuerung der Stationen ist eine Landesbaumaßnahme.

Für die Dauer der Modernisierungsmaßnahme finden die entsprechenden Stationen in der temporären Charité Campus-Klinik Süd ein Zuhause auf Zeit.

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Fakten zur CCK Süd

Fläche
2.700 m²
Kosten
16,3 Mio. Euro
Fertigstellung
2020
Lokalisierung
Campus Benjamin Franklin
Visualisierung BMM
Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité nach der Modernisierung mit neuem Vorplatz © Rustler Schriever Architekten

Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité

Ein Um- und Ausbau auf allen sieben Etagen macht das Medizinhistorische Museum am Campus Charité Mitte fit für die Zukunft. Das 1899 eröffnete Museum erhält einen neuen, großzügigen Eingangsbereich mit einem museumspädagogisch vielseitig nutzbaren Raum sowie einem Schaulabor. Ein großer Vorplatz und gläserne Schauvitrinen in der Fassade öffnen das Gebäude künftig in den Stadtraum. Räume für neue Sammlungsobjekte sowie zur Vorbereitung von Sonderausstellungen entstehen ebenso wie zusätzliche Depots für Lehre, Forschung und Projektentwicklung. Die Wiedereröffnung des Museums ist für 2023 geplant.

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Fakten zum BMM

Fläche
3.150 m² NUF
Kosten
12,2 Mio. Euro
Fertigstellung
2023
Lokalisierung
Campus Charité Mitte
Visualisierung eines Innenraums
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie © HDR Germany

Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Das Gebäude der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie auf dem Campus Charité Mitte entstand bereits vor rund 110 Jahren und wurde über einen langen Zeitraum nicht saniert. Entsprechend grundlegend ist die geplante architektonische, brandschutztechnische und technische Erneuerung. In drei Bauabschnitten bei teilweise laufendem Klinikbetrieb wird das gesamte Gebäude saniert und modernisiert, sodass die zukünftige Patientenversorgung in einer zeitgemäßen und heilungsfördernden Umgebung stattfinden kann.

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Fakten zur Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Fläche
4.660 m² NUF
Kosten
18 Mio. Euro
Fertigstellung
2022
Lokalisierung
Campus Charité Mitte

Forschungshaus Hessische Straße

Das Forschungsgebäude in der Hessischen Straße am Campus Charité Mitte ist seit Sommer 2020 generalsaniert. Das denkmalgeschützte Haus aus den 1950er-Jahren bietet nun der Charité und dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung in der Charité (BIH@Charité) mehr als 2.000 Quadratmeter Nutzfläche. Charité und BIH@Charité forschen hier insbesondere in Arbeitsgruppen der Fachgebiete Nephrologie, Endokrinologie und Kardiologie.

Eine besondere Herausforderung beim Umbau war es, gleichzeitig den hohen technischen Anforderungen des Laborbetriebes gerecht zu werden und den Denkmalschutz zu beachten, beispielsweise bei der neuen Lüftungszentrale im Dachbereich des Hauses.

Die ehemalige Bibliothek ist zum Medien- und Seminarraum umgewidmet und wird so den Austausch zwischen Forschung und Lehre mit dem benachbarten Albrecht Kossel Hörsaal fördern.

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Leere Labortische
Innenansicht Labor © HDR Germany / Marcus Ebener
Treppenhaus mit gelbem Gelender
Innenansicht Treppenhaus © HDR Germany / Marcus Ebener

Fakten zum Forschungshaus Hessische Straße

Fläche
2.400 m² NUF
Kosten
13,75 Mio. Euro
Fertigstellung
2020
Lokalisierung
Campus Charité Mitte