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Berlin Center for Advanced Therapies © DGI Bauwerk / Visualisierung: IMAGINA
Rethinking Health

Wir denken Gesundheit neu

Die Charité hat moderne Gesundheitsversorgung in Deutschland und Europa seit ihrer Gründung mitgeprägt. Um die Zukunft der Gesundheit, der Versorgung und Forschung als treibende Kraft international weiter voranzutreiben und mitzugestalten hat die Charité die Zukunftsvision „Charité 2030 – Wir denken Gesundheit neu“ entwickelt. Der Charité-Vorstand Prof. Dr. Heyo Kroemer hat dazu gemeinsam mit Führungskräften und Beschäftigten im Strategieprozess wegweisende Ziele formuliert – inhaltlich wie baulich.

Grafik über Wechselwirkungen von Heilen, Lehren und Forschen

Die drei Säulen

Die drei Säulen der Zukunftsvision „Charité 2030“:

  • Menschen in all ihren Dimensionen begreifen
    Die Charité begreift den Menschen als Ganzes – von den Genen bis zur persönlichen Umwelt. Aus diesem erweiterten Gesundheitsverständnis heraus entwickelt die Charité personalisierte Ansätze für Therapie und Heilung.
  • Grenzbereiche erschließen
    Grenzen auflösen und neue Möglichkeiten schaffen ist ein wichtiger Bestandteil der Zukunftsvision. Ob zwischen Fächern und Disziplinen, verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten oder zwischen Wissenschaft und Industrie – die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, welche Leistung durch partnerschaftliche und digitale Herangehensweisen möglich sind.
  • Handeln wissenschaftlich begründen
    Mutige, innovative Forschungsansätze sollen gefördert und etabliert werden, die reproduzierbar sind und sich direkt von klinischen Fragestellungen ableiten. Auch dafür ist Zusammenarbeit ein entscheidender Schlüssel: mit Forschungs­organisationen gleichermaßen wie mit Start-ups.
Die Vision in Zahlen
Zeitraum der Campuserneuerung
2020 – 2050
Geschätzter Investitionsbedarf
6,6 Mrd. Euro

Vier Profile, eine Vision

Zur Umsetzung der Strategie „Charité 2030“ entwickelt die Charité für jeden ihrer Campi ein eigenständiges Profil. Sie greifen ineinander und schaffen damit die Basis für gezielte medizinische und bauliche Weiterentwicklungen. Diese exzellenten inhaltlichen Entwicklungsfelder werden mit neuen baulichen Strukturen verschränkt.

Für die Umsetzung der medizinischen Zukunfts-Schwerpunkte müssen die Campi oft grundlegend neu gedacht werden. Hierzu zählen modernste IT-Infrastruktur ebenso wie ökologische Nachhaltigkeit. Die Charité hat dazu klare Ziele formuliert: Verringerung der CO₂-Emissionen bis 2028 im Vergleich zu 2018 um 20 Prozent. Dies entspricht mehr als 25 Tausend Tonnen CO₂ pro Jahr. Die Prozessplanung muss diese Ziele abbilden und neben den Nachhaltigkeitsthemen wie Green-IT und -Mobility auch bauliche Veränderungen und Anforderungen beantworten.

Der häufig historische Gebäudebestand ist hierbei oft eine besondere Herausforderung. Weit mehr als die Hälfte der Charité́-Bauten entstand vor den 1980er-Jahren, oder ihre Sanierung liegt lang zurück. Ein Großteil der Gebäude ist zudem denkmalgeschützt.

Um die exzellenten inhaltlichen Entwicklungsfelder mit neuen baulichen Strukturen zu verschränken werden für alle bettenführenden Campi zukunftsweisende Erneuerungskonzepte entwickelt. Diese baulichen Zukunftsvisionen werden in mehrstufigen, dialoggeführten Verfahren erarbeitet. Geplant ist eine Vision für die neue Charité, mit der das Universitätsklinikum Zeichen für die Herausforderungen der Zukunft setzt.

Grafik Schrägaufsicht CCM
Flächenentwicklung am Campus Charité Mitte
Flächenentwicklung am Campus Benjamin Franklin
Grafik Schrägaufsicht CVK
Flächenentwicklung am Campus Virchow-Klinikum
  • Heyo Kroemer

    Wir denken Gesundheit neu. Für unseren ganzheitlichen Ansatz braucht es die passende bauliche Infrastruktur.

    Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité Universitätsmedizin Berlin

Als wichtige Bausteine der Realisierung der strategischen und baulichen Zukunftsvisionen der Neuen Charité errichten wir zum Beispiel Europas modernstes Herzzentrum (DHZC), die wegweisenden Forschungszentren „Der Simulierte Mensch“ (Si-M ) und das „Berlin Center for Advanced Therapies“ (BeCAT) am Campus Virchow-Klinikum sowie das Translationszentrum der Zukunft (ATIZ) am Campus Charité Mitte.

Mehr über die Zukunftsbausteine erfahren
Broschüre
Strategie „Charité 2030“ auf charite.de lesen