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Charité-Ausstellungsmodul
„Schaufenster“ als Baulückenzwischennutzung © Charité | Sabine Gudath
Sanierung FBH, CCM

Transformation und Zukunftsblicke an der Invalidenstraße

Mut zur Lücke, könnte es heißen, wenn man sich derzeit in Höhe der Invalidenstraße 86 in Berlin-Mitte bewegt. Denn wo bis vor einiger Zeit noch eine kleinteilige und in die Jahre gekommene Bebauung stand, ist nun das so genannte Charité-Ausstellungsmodul präsent und gibt den Blick auf die sichtbare Zukunftstransformation der Charité frei, inhaltlich sowie baulich.

Charité-Ausstellungsmodul mit Sonderausstellung
Pop-up-Ausstellung: „Der Zellenstaat. Rudolf Virchow und die Charité der Zukunft“

Vis-à-vis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Invalidenparks, am nördlichen Rand des Charité Campus Mitte (CCM), wird so über ein „Schaufenster“ als Zwischennutzung der Baulücke über Themen und Entwicklungen der Charité informiert. Auftakt ist, anlässlich seines 200. Geburtstags, die Sonderausstellung „Der Zellenstaat. Rudolf Virchow und die Charité der Zukunft“. Gleichzeitig dient das mobile Gebäude zusätzlich als Baustelleneinrichtung für ein benachbartes Bauvorhaben und verschränkt dadurch passenderweise den Ort für Informationen und Interaktionen mit einem praktischen Nutzen.

Link zur Ausstellung Sonderausstellung zum 200. Geburtstag von Rudolf Virchow

Zukunftsperspektive

Langfristig wird ein passendes bauliches Zwischenstück, Bindeglied und urbanes Scharnier an gleicher Stelle wiederentstehen und die randständische Bebauung zur Invalidenstraße architektonisch vervollständigen. Das Baufeld ist Teil des wettbewerblichen Dialogverfahrens für die Entwicklung des städtebaulichen Gesamtkonzeptes des CCM. Geplant ist ein Forschungsneubau der dem Campus Mitte durch seine prominente Lage einerseits Präsenz im Stadtraum verleiht und anderseits einen angemessenen Zugang zum Campus-Areal schafft.

Erfahren Sie mehr zum CCM-Zukunftsbaustein an der Invalidenstraße Zukunftsbausteine der Charité (neues Gebäude auf dem Campus Charité-Mitte)

Denkmalgerechte Sanierung des Friedrich Busch-Hauses

Konstruktive Erneuerung erfährt nun zuerst das unmittelbare Nachbargebäude. Das Friedrich Busch-Haus (FBH), ein denkmalgeschütztes vierflügliges Gebäudevolumen mit repräsentativem Innenhof, dient als Lehrgebäude und beherbergt überwiegend Seminar- und Übungsräume.

Vorsanierungszustand der Fassade des Friedrich-Busch-Haus am Campus Charité Mitte
Westfassade des Friedrich Busch-Hauses vor der denkmalgerechten Sanierung

Die denkmalgerechte Teilsanierung des Gebäudes, die eine Sanierung des Dachstuhls, der Dachdeckung und aller Fassaden umfasst sowie die WC-Anlagen im Inneren einer grundlegenden Modernisierung unterzieht, erfolgt in zwei Bauabschnitten im laufenden Betrieb und beginnt im Herbst 2021. Der geplante Abschluss ist auf den Spätsommer 2023 terminiert.

Fassadenzeichnung des Friedrich-Busch-Haus am Campus Charité Mitte
Zukünftige Ansicht des Friedrich Busch-Hauses an der Invalidenstraße