CHARITÉ VERLEIHT ZUM FÜNFTEN MAL DEN CHARITÉ-SONDERPREIS
Die Charité ist stolz darauf, im Rahmen der ENAH student awards den CHARITÉ SPECIAL PRIZE zu verleihen. Dieser Preis spiegelt das gemeinsame Engagement für die Förderung von Exzellenz in der Gesundheitsarchitektur wider.
Der CHARITÉ SPECIAL PRIZE steht für das Bestreben aufstrebende Talente zu fördern, Innovation zu unterstützen und bedeutende Fortschritte im Bereich des Gesundheitsdesigns voranzutreiben.
Die Charité glaubt fest an die Kraft der Zusammenarbeit sowie an die Bedeutung, die herausragenden Leistungen der nächsten Generation von Architektinnen und Architekten anzuerkennen, zu unterstützen und zu würdigen.
Jede Einreichung zeigt die Kreativität, Leidenschaft und Entschlossenheit junger Fachkräfte, die die Zukunft von Gesundheitsräumen gestalten. Wir sind immer wieder beeindruckt von den frischen Ideen und innovativen Perspektiven dieser Beiträge und freuen uns sehr auf den positiven Einfluss, den diese Visionen auf die Zukunft der Gesundheitsarchitektur haben werden.
Der diesjährige CHARITÉ SPECIAL PRIZE geht an Maria Liashchenko von der TU Berlin für ihr Projekt „New Notion for the Infrastructure of Care in the Transformative Future“.
Ihr Projekt schlägt ein neues Rehabilitationszentrum in Kyjiw vor, das als Traumazentrum für Patientinnen und Patienten konzipiert ist, die vom andauernden Krieg in der Ukraine betroffen sind. Im medizinischen Viertel Kyjiws gelegen, verwandelt das Projekt aufgegebene Krankenhausgebäude durch Umnutzung und schafft so ein neues therapeutisches Zentrum, das medizinische, soziale und Bildungsprogramme miteinander verbindet.
Die Arbeit zeichnet sich durch ihre differenzierte Auseinandersetzung mit einer der drängendsten humanitären Herausforderungen unserer Zeit aus: der Frage, wie Architektur auf die langfristigen Folgen von Krieg reagieren und Genesung sowie Rehabilitation unterstützen kann.
Besonders beeindruckend ist die ganzheitliche Perspektive des Projekts. Es befasst sich nicht nur mit der architektonischen Transformation bestehender Strukturen, sondern auch mit der umfassenderen sozialen und therapeutischen Infrastruktur, die für Heilung und Wiedereingliederung erforderlich ist.
Durch die Verbindung von Umnutzung mit einer starken humanitären und sozialen Vision zeigt das Projekt, wie Architektur in Krisenzeiten einen bedeutenden Beitrag zum Wiederaufbau von Versorgungssystemen leisten kann.
Diese Kombination aus architektonischer Intelligenz, sozialer Verantwortung und zukunftsorientiertem Denken macht das Projekt wirklich außergewöhnlich.
Mehr Informationen zu den Award Gewinnern auf der ENAH-Website